Persönlichkeit 

Personare (lat.) - durchtönen 
die eigene Stimme finden 

Das lateinische Wort personale bedeutet ursprünglich: hindurch tönen.

Im Laufe unseres Lebens übernehmen wir viele Rollen.  Wir sind Führungskraft, Unternehmerin, Mitarbeiter, Partnerin, Vater, Mutter oder Freund. Jede dieser Rollen stellt eigene Anforderungen an uns. Doch persönliche Entwicklung bedeutet für mich mehr, als Rollen möglichst gut auszufüllen. 

Es geht darum, dass hinter den Rollen die Person sichtbar bleibt, dass ihr Wesen hindurchschienen kann. Dass Menschen nicht nur funktionieren, sondern stimmig werden. 

Nicht eine neue perfekte Maske aufsetzen. Sondern mehr und mehr die Person werden, die sie im Kern bereits ist - und ihr Potential bestmöglich entfalten. 

Genau diese Suche nach Stimmigkeit, Klarheit, innerer Wahrhaftigkeit und Wirksamkeit im jeweiligen Kontext begleitet meine Arbeit seit vielen Jahren. 

Die Lebensuhr 

Eine Landkarte für Lebenswege


Die Lebensuhr begleitet mich schon lange Jahre in meiner Arbeit als Coach. 

Kennengelernt habe ich sie vor gut 25 Jahren während meiner Weiterbildung am ISBW (Institut für Systemische Beratung, Wiesloch). Seitdem habe ich sie kontinuierlich weiter entwickelt und in Coaching-, Führungs- und Veränderungsprozessen eingesetzt. 

Menschen kommen meist mit Herausforderungen der Gegenwart. Mit einer schwierigen Entscheidung, einem Konflikt, einer Krise, einer beruflichen Veränderung. Oder dem Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmig ist. 

Doch oft zeigt sich im Coaching:  Die Bühne, auf der ein Problem sichtbar wird, ist nicht immer die Bühne, auf der seine Lösung liegt. 

Manche Muster haben eine lange Geschichte. Manche Entscheidungen werden verständlich, wenn wir ihren Zusammenhang erkennen. Und manches, was uns heute behindert, war früher einmal eine kluge und hilfreiche Strategie. 

Die Lebensuhr lädt dazu ein, den eigenen Lebensweg mit etwas Abstand zu betrachten, Wendepunkte zu erkennen, wiederkehrende Themen zu entdecken und den roten Faden des eigenen Lebens besser zu verstehen. 

Nicht um in der Vergangenheit zu verweilen. Sondern um die Gegenwart bewusster zu gestalten - und neue Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft zu entwickeln. Denn wer versteht, wie er geworden ist, kann bewusster entscheiden, wer er morgen sein kann und will.